Sie sind hier: Startseite » 60 Jahre Wasserzweckverband Berglerner Gruppe – zuverlässige Trinkwasserversorgung seit 1965
Der Wasserzweckverband Berglerner Gruppe versorgt heute die Gemeinden Berglern, Fraunberg und Langenpreising sowie den Markt Wartenberg mit Trinkwasser. Darüber hinaus werden kleine Teile der Gemeinde Buch am Erlbach sowie der Stadt Moosburg mitversorgt. Insgesamt erhalten derzeit über 15.500 Einwohnerinnen und Einwohner zuverlässig qualitativ hochwertiges Trinkwasser.
Im technischen Bereich sind aktuell sechs Mitarbeiter für die Wasserversorgung im Einsatz. Die technische Leitung liegt in den Händen des ausgebildeten Wassermeisters Johann Stangl. Sämtliche Reparaturarbeiten, die Verlegung von Hausanschlüssen, Zählerwechsel sowie der Bereitschaftsdienst werden durch das eigene Fachpersonal des Wasserzweckverbands durchgeführt. Auch die Erschließung neuer Baugebiete erfolgt – soweit möglich – durch die Mitarbeiter des Verbands.
Historische Entwicklung
Bereits Anfang der 1960er-Jahre erkannte das damalige Landesamt für Wasserwirtschaft München die Notwendigkeit einer zentralen Wasserversorgung für den nördlichen Landkreis Erding. In den Jahren bis 1965 übernahm das Ingenieurbüro Orthofer und Blab die Planung und Konstruktion des Leitungsnetzes. Am 21. Januar 1965 lud das Landratsamt Erding erstmals zu einer Vorbesprechung zur Gründung eines Zweckverbands ein. Teilnehmende waren die Bürgermeister der Gemeinden Wartenberg, Pfrombach, Langenpreising und Berglern, die sich einig waren, dass eine zentrale Wasserversorgung in Form eines Zweckverbands für die wachsende Bevölkerung wirtschaftlich und zukunftssicher sei. Voraussetzung für den Zusammenschluss war die Zustimmung der jeweiligen Gemeinderäte zur Verbandssatzung.
Am 27. Oktober 1965 gab die Regierung von Oberbayern die Gründung des „Wasserzweckverbandes zur Wasserversorgung der Gemeinden Berglern, Langenpreising, Pfrombach“ im Amtsblatt bekannt. In der ersten Verbandsversammlung am 30. November 1965 wurde Bartholomäus Strobl, damaliger Erster Bürgermeister der Gemeinde Berglern, zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter wurde Philipp Hofmann, Erster Bürgermeister von Langenpreising. Die ehrenamtliche Geschäftsleitung übernahm Ernst Wiesler.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gemeinde Pfrombach bereits mit dem Aufbau einer zentralen Wasserversorgung begonnen. Eine Hauptleitung nach Wartenberg wurde errichtet, um Wasser aus dem dortigen Brunnen zu beziehen. Im Zuge der Gesamtplanung wurde auch der Gemeinde Langenpreising der Bau des örtlichen Leitungsnetzes in Langenpreising und Zustorf gestattet, ebenfalls mit Anschluss an die Hauptleitung nach Wartenberg. Diese Anlagen gingen später in den Besitz des Wasserzweckverbands über.
Nach der Inbetriebnahme der Versorgungsanlage in Berglern beschloss die Verbandsversammlung am 15. März 1972 die Aufnahme der Gemeinden Reichenkirchen und Fraunberg. In der Sitzung vom 30. Oktober 1979 wurde zudem die ehemalige Gemeinde Thalheim in das Versorgungsgebiet aufgenommen. Diese trat jedoch 1983 wieder aus dem Verband aus (heute Maria Thalheim, Gemeinde Fraunberg).
Zum 1. Januar 1979 wurden die Verwaltungsaufgaben des Wasserzweckverbands auf die Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg übertragen. Mit Beschluss vom 22. März 2006 trat der Markt Wartenberg dem Zweckverband bei und ist seit dem 1. Januar 2007 weiteres Mitglied.
Im aktuellen Jahr blickt der Wasserzweckverband Berglerner Gruppe auf 60 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück. Das Jubiläum steht für sechs Jahrzehnte verlässliche Trinkwasserversorgung, nachhaltige Infrastrukturentwicklung und verantwortungsvolles Handeln im Dienste der Bürgerinnen und Bürger der Region.
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